Das Wort „Newsletter“ sollte uns allen heutzutage ein Begriff sein, insbesondere allen Marketern, die sich mit E-Mail-Marketing beschäftigen. Aber auch ein Großteil aller Internetnutzer wird dieses Medium kennen, denn tagtäglich werden unsere Postfächer mit neuen Werbemails bombardiert. Dabei kann es passieren, dass E-Mail-Dienstleister wie Googlemail, GMX oder Web.de diese Mails aufgrund verschiedener Faktoren dem Ordner „Spam“ zuweisen.

Damit dies nicht geschieht und Ihre potenziellen Kunden lernen, die von Ihnen versendeten Newsletter wertzuschätzen, müssen sich Ihre E-Mails zwangsläufig von der unbeschreiblich großen Masse inhaltsschwacher Werbemails abheben. Wie sie das als Marketer erreichen und welche Anforderungen damit verbunden sind, bringt Ihnen der folgende Artikel näher.

Geeignete E-Mail-Marketing-Tools kennen und verstehen

Vielleicht haben Sie schon einmal von E-Mail-Marketing-Systemen gehört? Moderne Dienste wie MailChimp liefern dabei benutzerfreundliche Oberflächen zur Erstellung von Newslettern und deren automatischem Versand. Die meisten der aktuell erhältlichen Tools bieten grundsätzlich ähnliche Funktionen, unterscheiden sich jedoch in Details. Hilfreiche Kriterien bei der Auswahl eines Systems sind die gebotenen Möglichkeiten bei E-Mail-Automations, Listmanagement, die Benutzerfreundlichkeit, das jeweilige Preismodell und zahlreiche weitere, die in ihrer Wichtigkeit abgewogen werden sollten und von der persönlichen Anforderung des Nutzers abhängig sind.

Kenntnisse zu Optimierungsstrategien

Es gilt auf vieles zu achten, wenn es um die erfolgreiche Erstellung eines Newsletters geht. Einer der wichtigsten Punkte ist dabei, dass der Newsletter für die Zielgruppe relevante Inhalte bieten muss. Denn nur dann kann der E-Mail-Marketer den Anspruch erfüllen, dass Empfänger zu Lesern und Leser schließlich zu Kunden werden. Das geschieht jedoch nicht automatisch, sondern bedarf verschiedener Strategien. Unser Tipp: Ziehen Sie Ihre potenziellen Kunden durch fesselnde Betreffzeilen, ansprechende Pre-Header-Texte sowie einer interessanten Auswahl an Bildern in den Bann. Erzeugen Sie Spannung oder wecken Sie zumindest Neugier. Fordern Sie den Leser auf, durch einen Klick auf einen Button, noch mehr kostenlosen Content zu bekommen. Und achten Sie unbedingt auf eine übersichtliche Gestaltung und eine klare Struktur mit prägnanten, zielgruppengerechten Texten.

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Zielgruppenverständnis als notwendige Voraussetzung

Doch was nützen sämtliche Anstrengungen, die in eine ästhetische und strategisch wertvolle Ausarbeitung eines Newsletters fließen, wenn den Lesern der Inhalt nicht gefällt oder wenn er ihnen keinerlei Mehrwert bietet? Eine der zentralen Aufgaben eines Marketers ist es daher, seine Zielgruppe besser als seine eigene Westentasche zu kennen und zu verstehen, welcher Content von wirklicher Relevanz für den jeweiligen Leser ist und wie man diesen so vermitteln kann, dass der Empfänger sich schon heute auf den nächsten Newsletter freut. Dazu bedarf es der Definition einer oder mehrerer Buyer Personas.

Planungsfähigkeiten

Vielleicht ist nicht jeder ein geborenes Planungsgenie, doch es gibt verschiedene Orientierungsmöglichkeiten, die jeden Marketer in die Lage versetzen sollten, einen gut durchdachten Redaktionsplan zu erstellen. In diesem sollten Inhalt, Erscheinungszeitpunkt, Format, Kanäle, Absender und weitere wichtige Informationen hinterlegt sein und abhängig von den Interessen der Zielgruppe gestaltet werden. Ein Experteninterview beispielsweise, das tief in die Materie eintaucht, ist für jemanden, der sich neu mit einem Thema beschäftigt, zu komplex. Die Person möchte sich zunächst bestimmt lieber mit Grundlegenderem beschäftigen. Daher ist beim Marketer das Verständnis von Zielgruppensegmentierung innerhalb seines E-Mail-Marketingsystems gefragt. Mithilfe der Kennzeichnung bestimmter Zielgruppensegmente durch sogenannte Tags können Sie einfach und übersichtlich Struktur in Ihre E-Mail-Kontakte und deren individuellen Reifegrad und Interessen bringen.

Rechtskenntnisse sind von Vorteil

Kennt man sich als Marketer nicht mit den gültigen Rechtsbedingungen aus, kann es schnell dazu kommen, dass ein Klagebrief im Briefkasten wartet, denn die Rechtsprechung sollte keinesfalls außer Acht gelassen werden. Wichtig ist, zu wissen, dass beim Versand von Newslettern Inhalte wie ein Unsubscribe-Link und Copyright-Angaben zwingend enthalten sein müssen. Des Weiteren muss ein sogenanntes Double-Opt-In Verfahren verwendet werden, das im Gegensatz zum Single-Opt-In hierzulande Rechtssicherheit verspricht. Beschäftigen Sie sich auch mit der EU-Datenschutzgrundverordnung, die im Mai 2018 in Kraft getreten ist und den Datenschutz, darunter auch Aspekte des E-Mail-Marketings, EU-weit reguliert.

Was wäre eine noch so gute E-Mail-Marketing-Strategie ohne Kenntnisse von Content Marketing?

Es kann nicht oft genug gesagt werden: Der richtige Content ist essenziell, wenn es darum geht, neue E-Mail-Empfänger hinzuzugewinnen. Jeder potenzielle Abonnent durchläuft verschiedene Stationen auf seinem Weg, die der Marketer strategisch ausarbeiten muss. Zu diesen gehören Leadmagneten, also Content Upgrades wie beispielsweise E-Books, die über eine Landingpage zum Download gegen eine E-Mail-Adresse angeboten werden. Dies führt via Double-Opt-In zum Aufbau einer E-Mail-Liste, die dann wiederum mit einem E-Mail-Funnel mit weiteren Inhalten versorgt werden kann. Das dadurch entstandene Vertrauen führt mit einer höheren Wahrscheinlichkeit zum Zustandekommen eines Kaufs. All dies sind wesentliche Bestandteile der zu entwickelnden E-Mail-Marketingstrategie, sodass deutlich wird, dass Newsletter alleine Erfolgspotenziale nicht hinreichend ausschöpfen können.

Fazit

Experte im E-Mail-Marketing wird nur, wer sich aller Möglichkeiten bedient, um den Erfolg seiner Werbemails zu steigern. Wir raten deshalb jedem ambitionierten Marketer, sich in den oben besprochenen Bereichen weiter fortzubilden und sich bei Interesse weitere Blogbeiträge zum Thema durchzulesen.

 

Fotoquelle Titelbild: © SFIO CRACHO/shutterstock.com