Online-Werbung

Ads in Google AdWords und Youtube

Google dominiert mit AdWords und YouTube den globalen Werbemarkt. Im Jahr 2016 erzielte Google rund 80 Milliarden US$ Anzeigenumsatz. Das entspricht etwa 15% des gesamten weltweiten Werbeumsatzes – Online-Werbung, Fernsehwerbung, Print und alle anderen Werbeformate zusammen. Dieser Erfolg ist alleine mit einem Hype nicht mehr zu erklären. Offenbar kann Google eine große Zahl kleiner und großer Anzeigenkunden mit guter Leistung zufriedenstellen. Grund genug, sich als Unternehmer mit dieser Werbeform auseinanderzusetzen. Überprüfen Sie Ihre Werbe-Strategie und passen Sie sie gegebenenfalls an.

Online Werbung Ads in Google Adwords und Youtube © fotolia / DigiClack

Begriffsklärung:

SEO bedeutet Suchmaschinen-Optimierung (Search Engine Optimization) und meint die Optimierung der natürlichen Suchergebnisse. Mit Werbung an sich hat das wenig zu tun. SEA (Search Engine Advertising) ist der Begriff für bezahlte Werbung in Suchmaschinen. Auch hier lässt sich einiges optimieren, um die Kosten pro neuem Kontakt bzw. Kauf gering zu halten. SEM (Search Engine Marketing) ist der Sammelbegriff für SEO und SEA.

Erfahrung mit Werbung auf Google

Wenn Sie bereits mit Google AdWords experimentiert haben, wissen Sie, was mit Hilfe dieser Werbeform möglich ist. Für den Fall, dass diese Erfahrungen bereits mehr als ein Jahr zurückliegen, lohnt es sich, einen neuen Versuch zu wagen. Wir stellen fest, dass sich kaum ein anderes Marketingfeld so schnell weiterentwickelt wie Online-Anzeigen.

Google bietet im Wesentlichen zwei Werbeformate an. Zum einen die Anzeigen, die im Zusammenhang mit Suchergebnissen angezeigt werden, und zum anderen die Video-Werbung auf YouTube. Da beide Werbeformen sehr unterschiedlich wirken, behandeln wir sie separat.

Google Werbung in AdWords – Werbetexte in Suchergebnissen der Suchmaschine

Google hat viele Unternehmensbereiche, wird jedoch weitestgehend mit der Internetsuche gleichgesetzt. Viele Menschen nutzen die Suchmaschine von Google mehrfach pro Tag, um in den Weiten des Internets Antworten auf konkrete Fragen zu finden oder sich ganz allgemein zu informieren. Werbetreibende sind gut damit beraten, diese Tatsache gezielt zu nutzen, um ihre Botschaften an die Öffentlichkeit zu tragen.

Bezahlte Seiten stehen mit den Suchergebnissen in Konkurrenz. In einer Studie, die den Zeitraum Juli 2014 abdeckt, wurde ermittelt, dass etwa 76% der angeklickten Links auf der ersten Suchergebnisseite (SERP – Serch Engine Results Page) zu finden sind. Weitere 4% entfallen auf Seite 2 und 1% auf Seite 3. Somit klicken Google-Nutzer mit einer statistischen Wahrscheinlichkeit von 81% auf Links der ersten drei Suchergebnisseiten. Zwar wurde in der Studie nicht erörtert, wie sich die restlichen 19 Prozent aufschlüsseln, doch liegen folgende Annahmen nahe:

  1. Nutzer finden nicht, was sie suchen, und starten eine neue Anfrage.
  2. Nutzer klicken auf eine Anzeige.
  3. Nutzer klicken auf das von Google bei manchen Suchwörtern angegebene redaktionelle Angebot.

Was Sie bei Werbung in Google AdWords beachten sollten

Wer bei Google einen oder mehrere Begriffe in das Suchfeld eingegeben hat und nun auf das Ergebnis blickt, will einen konkreten Informationsbedarf befriedigen. Ihre Anzeigen funktionieren also nur dann, wenn sie genau diesem Informationsbedarf entsprechen. Die Überschrift und die erste Beschreibung (Anzeigentext) sollten daher bereits die Suchbegriffe aufgreifen.

Außerdem ist es notwendig, unterschiedliche Anzeigentexte und Überschriften für unterschiedliche Suchbegriffe zu nutzen. Auch wenn beispielsweise „Neukundengewinnung“ und „Kaltakquise“ synonym verwendet werden und auf einen ähnlichen Informationsbedarf hindeuten, handelt es sich doch um zwei verschiedene Wörter, die entsprechend getrennt voneinander behandelt werden sollten.

Auf diese Weise bekommen Suchende sofort ein „Hier bin ich richtig Gefühl“, wenn sie ihre Anzeige sehen. Dieses Gefühl darf an diesem Punkt allerdings noch lange nicht enden. Im Idealfall existiert deshalb für jeden Suchbegriff eine eigens darauf abgestimmte Landingpage. Sowohl die Überschrift als auch die ersten Worte der Seite sollten die Anzeige „weitererzählen“. Dieser Übergang von der Anzeige zum beworbenen Inhalt ist wichtig, um die Absprungrate möglichst gering zu halten und den Vertrauensvorschuss der Suchenden nicht sofort wieder aufs Spiel zu setzen. Den Übergang zu optimieren und die Anzeigeninvestitionen unserer Kunden bestmöglich zu nutzen, ist ein wesentlicher Teil unserer Leistung.

Die Zielsetzung oder das „Conversion Goal“

Jede Anzeige hat irgendein Ziel: einen Produktkauf, eine neue Adresse in einer E-Mail-Liste oder wenigstens ein heruntergeladenes eBook. Nach dem ersten Klick, für den man bei Google bezahlt, gibt es also eine Folgeaktion, die von Google gemessen werden kann. Zum Beispiel, weil nach dem Kauf eines Produkts eine Bestätigungsseite erscheint, weil Interessenten ein Opt-In anklicken oder weil die Zahl der Downloads gezählt wird.

Achten Sie darauf, Ihr beabsichtigtes Ziel sowohl bei der Gestaltung Ihrer Landingpage als auch bei der Planung der Anzeige bei AdWords zu berücksichtigen. Dort bekommen Sie nicht nur die Kosten pro Klick, sondern auch die Kosten pro Conversion übersichtlich angezeigt. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir Ihre Werbeausgaben optimieren, um die Kosten pro Conversion immer weiter zu verbessern.

Nehmen Sie „mobile first“ sehr ernst

Der Anteil mobil gestarteter Suchen steigt ständig. Wie in diesem Artikel von Smartinsights dargestellt, haben sie in vielen Branchen (außer Banking, Unterhaltung und Immobilien) sogar bereits die Überhand gewonnen. Das bedeutet, dass bei Google AdWords sowohl die Anzeige selbst als auch die Landingpage für mobile Benutzer gestaltet werden sollte. Unsere Arbeit stellt sicher, dass Ihre potenziellen Kunden sowohl auf dem Smartphone als auch auf größeren Bildschirmen genau das finden, was sie suchten.

Welche Suchbegriffe sollten Sie bewerben?

Wenn Sie eine Anzeige in Google AdWords gestalten, können Sie dieser Anzeige beliebige Keywords (Suchworte) zuordnen. Je nach Beliebtheit des Keywords variieren die Kosten pro Klick. Viele Nutzer sind versucht, einer Anzeige so viele Keywords wie möglich zuzuordnen, um sich möglichst breit aufzustellen. Diese Strategie geht heute jedoch nicht mehr auf.

Zum einen widerspricht sie dem oben dargestellten „Hier bin ich richtig Gefühl“ und zum anderen misst Google die Relevanz aller Keywords in Bezug auf die Reaktionen der Beworbenen. Je weniger Anzeigenkunden positiv auf Ihre Anzeigen reagieren, desto tiefer müssen Sie dafür in die Tasche greifen. Wenn Google überhaupt keine Relevanz Ihrer Anzeigen erkennen kann, wird das Keyword seitens Google pausiert.

Folglich ist es die weitaus bessere Strategie, zunächst eine Keywordrecherche zu starten, sofern Sie das nicht ohnehin schon getan haben. Im zweiten Schritt wählen Sie dann die relevantesten Keywords aus, um in der Folge für jedes einzelne Keyword eine passende Anzeige bzw. Anzeigengruppe zu erstellen. Falls Sie sich diese Arbeit sparen möchten, übernehmen wir sowohl die Keywordrecherche als auch die Planung der Anzeigen samt Landingpages gerne für Sie.

Anzeigenerweiterungen

Neben dem Titel und dem eigentlichen Anzeigentext erlaubt Google in AdWords noch sogenannte Anzeigenerweiterungen. Eine vollständige Liste dieser Zusätze ist kaum sinnvoll, weil sie sich ständig verändert. Deshalb an dieser Stelle nur ein kurzer Überblick.

Anruf

Lassen Sie den Suchenden mit einem Klick sofort eine Telefonnummer anrufen

SMS

Mit einem Klick wird eine SMS mit vorgegebenen Text versendet

Adresse und Navigation

Mit einem Klick entdecken Interessenten Ihre Location auf Google Maps

Wichtige Links

Nutzen Sie diese Möglichkeit, um auf besondere Inhalte Ihrer Webseite hinzuweisen. Zum Beispiel auf Öffnungszeiten, Produktkategorien, Personen, Sonderangebote, etc.

Aktuelle Angebote

Hier können Sie zeitlich gesteuert Angebote mit Preisangaben machen.

App promoten

Wenn Sie eine eigene App anbieten, können Sie diese in allen Suchergebnissen prominent darstellen.

Bewertungen

Wenn Sie Referenzen auf anderen Seiten haben oder Sternebewertungen nutzen, können Sie diese in den Suchergebnissen zusätzlich anzeigen lasen.
Insgesamt gesehen sind Anzeigenerweiterungen wichtige Ergänzungen, welche die Klickrate nach Angaben von Google um bis zu 20% ansteigen lassen können. Wir beraten unsere Kunden individuell, damit sie dieses wichtige Werkzeug optimal nutzen und ihren Return-on-Investment weiter steigern können.

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