Woran denken Sie beim Stichwort „digitale Zukunft“? Jeder hat hier andere Assoziationen: Vielleicht denken einige an neue fortschrittliche Produktionsverfahren, an „New Work“, an neue, innovative Wege der Kommunikation. Und im extremsten Fall vielleicht sogar an künstliche Intelligenzen, die wie in einem düsteren Science-Fiction-Szenario die Menschheit unterwerfen. Wir sind uns allerdings fast sicher, dass dies vermutlich nicht eintreffen wird.

Was allerdings bereits ganz klar auf dem Weg zu uns ist, ist die digitale Zukunft im Marketing. Die verstärkte Kommunikation über das Internet, die Nutzung von Handys mit Apps, digitale Sprachassistenten, Virtual Reality – das alles hat bereits jetzt einen großen Einfluss auf die Werbewelt. Sie möchten wissen, wo Ihr Unternehmen steht und ob Sie jetzt schon bereit sind für die digitale Zukunft des Marketings? Mit diesen 6 Fragen finden Sie es heraus!

1. Haben Sie sich Ziele gesetzt?

Auch im digitalen Marketing geht es natürlich darum, gesteckte Ziele auch zu erreichen. Der Start in die digitale Zukunft dürfte gründlich schiefgehen, wenn Sie sich Hals über Kopf in digitale Maßnahmen stürzen und keine Ziele haben, auf die Sie hinarbeiten. Legen Sie also vorab fest, was Sie mit Ihrem Marketing in der digitalen Zukunft erreichen wollen: Möchten Sie aus neuen Online-Kontakten langfristige Offline-Kunden gewinnen? Möchten Sie sich mit digitalen Maßnahmen deutlich vom Wettbewerb absetzen? Oder möchten Sie einfach Ihr angestaubtes Image etwas aufpolieren? Der Weg geht sich leichter, wenn Sie wissen, wo er Sie hinführt!

2. Kennen Sie Ihre Zielgruppe?

Marketing wirkt nur, wenn sich die gesuchten Kunden auch angesprochen fühlen. Das bedeutet: Gehen Sie nicht von einer anonymen Masse von Menschen aus, sondern stellen Sie sich eine konkrete, fiktive Person vor – auch Buyer Persona genannt. Überlegen Sie, vor welchen Problemen und Herausforderungen diese Person stehen könnte.

Dann fragen Sie sich im nächsten Schritt, welche Wege diese Person in der digitalen Zukunft gehen würde, um eine Lösung zu finden. Vielleicht über eine Suchanfrage bei Google? Oder würde die Person auf redaktionelle Inhalte wie beispielsweise Blogbeiträge zurückgreifen? Würde Sie sich Tutorials und Anleitungsvideos auf YouTube ansehen? Würde sie sich vielleicht eine hilfreiche App auf ihr Handy herunterladen? Wenn Sie diese Frage beantwortet haben, wissen Sie bereits, auf welchem Weg Sie Ihre Zielgruppe in der digitalen Zukunft erreichen.

3. Haben Sie sich schon Gedanken über möglichen Content gemacht?

Viele Unternehmen setzen noch immer auf das traditionelle Marketing: Wer offline gerne mit großen Plakaten und auffälligen Anzeigen in Zeitungen und Zeitschriften glänzt, glaubt vermutlich auch an den Erfolg von blinkenden Pop-ups und breiten Bannern im Internet. Leider können Ihnen hier die so genannte „Banner Blindness“ oder AdBlocker einen gehörigen Strich durch die Rechnung machen. So wird diese Werbung von Nutzern oft gar nicht mehr wahrgenommen.

Aber Kopf hoch: In der digitalen Zukunft gibt es viel bessere und effektivere Möglichkeiten, um Interessenten zu erreichen und zu Kunden zu machen. Das gelingt vor allem mit einer Sache: mit Inhalten, die den Menschen wirklich etwas bieten, anstatt sie einfach nur zu stören und im schlimmsten Fall sogar zu nerven. Erinnern Sie sich noch an die Nöte und Probleme Ihrer Zielgruppe aus dem vorherigen Absatz? Diese Probleme lösen Sie ganz sicher nicht durch Werbebanner, sondern durch guten Content mit echtem Mehrwert. Ausgehend davon stellt sich Ihnen also folgende Aufgabe: Überlegen Sie sich, mit welchem relevantem, uneigennützigen Content Ihr Unternehmen weiterhelfen kann.

4. Wissen Sie, welche Keywords Ihre Zielgruppe nutzt?

Wer etwas gut verstecken möchte, sollte es auf Seite 2 der Google-Suchergebnisse packen – denn dort schaut niemand hin. Wenn Sie mit Ihrem Content Ihre Zielgruppe erreichen wollen, sollte es also Ihr erklärtes Ziel sein, mit Ihren Inhalten unter den ersten 10 Suchergebnissen aufzutauchen. Damit Ihnen das gelingt, müssen Sie die richtigen Keywords identifizieren – also die Begriffe, die Ihr nächster Wunschkunde in das Suchfeld eintippt. Diese müssen Sie anschließend unter SEO-Gesichtspunkten in Ihren thematisch passenden Content einarbeiten.

Für die digitale Zukunft reicht es aber nicht mehr nur, Ihren Content auf schriftliche Suchanfragen zu optimieren: Voice Search mit Alexa, Siri und Google nimmt zu. Und mündliche Anfragen sind anders formuliert als schriftliche. Hier müssen Sie zukünftig umdenken: Formulieren Sie also gerne Fragen aus, wie man sie über Voice Search stellen würde. Und verwenden Sie in Ihren Texten ebenfalls diese sogenannten „Longtail-Keywords“ . Bieten Sie den schriftlichen Suchern einen Text zu den Keywords „Neukundengewinnung Internet“. Und lassen Sie die mündlichen Sucher auf einem Text landen, der optimiert ist für: „Wie gewinne ich Neukunden im Internet?“ Strukturieren Sie außerdem vor allem in Blogbeiträgen Ihre Informationen so, dass der Voice Assistant die relevanten Antworten leichter findet und sie vorlesen kann.

5. Nutzen Sie Social Media?

Viele Menschen verbringen inzwischen bereits einen Großteil ihrer Freizeit in sozialen Netzwerken. Darum sollten Sie bei Ihrem Marketing langfristig darauf setzen! Denn soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram oder Twitter eignen sich wunderbar, um Ihre Zielgruppe direkt anzusprechen – und sind auch in der digitalen Zukunft ein essenzieller Bestandteil jeder Marketingstrategie.

Auf welchen sozialen Netzwerken Sie präsent sein sollten, hängt von Ihnen und Ihrer Zielgruppe ab: Besonders beliebt bei Teenagern und jungen Menschen sind TikTok, Instagram und YouTube. Die Zielgruppe ab 30 können Sie hingegen vor allem bei Facebook, Twitter und Instagram ansprechen. Für alle sozialen Netzwerke gilt: Versuchen Sie, Ihre Follower zu Interaktionen mit Ihrem Unternehmen zu bewegen – beispielsweise durch die sogenannten Stories. Oder motivieren Sie die Nutzer dazu, Ihrer Unternehmensseite zu folgen, Ihre Beiträge mit „Gefällt mir“ zu markieren, zu kommentieren und zu teilen. Bedenken Sie: Eine große Anzahl Fans nutzt Ihnen nichts, wenn diese Ihre Beiträge nur passiv konsumieren. Nur durch Interaktion gewinnen Sie wirklich an Reichweite – und an Vertrauen.

Ein wichtiger Hinweis: Bleiben Sie in allen sozialen Netzwerken stets authentisch und respektvoll. Eine freundliche und persönliche Kommunikation auf diesen Plattformen kann große Nähe zu potenziellen Kunden schaffen und öffnet Ihnen Tür und Tor für Ihre digitale Zukunft. Doch bedenken Sie gleichzeitig, dass sich im Internet schlechte Neuigkeiten leider besonders schnell herumsprechen – und ein Kommentar Ihrerseits kann schnell zu einem Imageschaden führen. Definieren Sie für Ihre Mitarbeiter also unbedingt Richtlinien, wie Sie mit Fragen, Feedback und Kritik auf sozialen Plattformen umgehen.

6. Kennen Sie sich mit den wichtigsten digitalen Marketinginstrumenten aus?

Auch der beste und hilfreichste Content bringt Ihnen nichts, wenn er nicht gefunden wird. Um Ihr Wissen also „unter die Leute zu bringen“, müssen Sie Ihre Zielgruppe dort im Internet ansprechen, wo sie sich aufhält. Egal ob es sich hierbei um Ihren suchmaschinenoptimierten Corporate Blog, Ihren YouTube-Videokanal, Ihre Unternehmens-App oder Ihren Social-Media-Account handelt: Identifizieren Sie die wichtigsten Wege und bauen Sie diese, gemäß Ihrer Zielsetzung, zu digitalen „Kundenautobahnen“ aus.

Auch in der digitalen Zukunft gilt: Verlassen Sie sich nicht auf einen einzigen Kanal, sondern bauen Sie möglichst auf eine gute Kombination – und lassen Sie die Kanäle aufeinander verweisen. So stehen die Chancen gut, dass Ihr wertvoller Content Ihren Wunschkunden auf vielen Plattformen begegnet und Sie so auf sich und Ihre Unternehmenskompetenz aufmerksam machen.

Und? Haben Sie tatsächlich alle sechs Fragen mit „Ja“ beantwortet? Herzlichen Glückwunsch! – Ihrer digitalen Zukunft steht offensichtlich nichts mehr im Wege!
Dies ist nicht der Fall? Dann sollten Sie die Fragen unbedingt als Anhaltspunkte nehmen, um Ihre Marketingmaßnahmen Schritt für Schritt auszuweiten. So gehen auch Sie mit Ihrem Marketing sicher den Weg in Ihre digitale Zukunft. Wir wünschen Ihnen dabei viel Erfolg! – Und sollten Sie Fragen und Anmerkungen haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.