Der Underdog hat das Feld aufgemischt: War die klassische Pressearbeit einst der beste Weg, um sich öffentlichkeitswirksam zu positionieren, ist mittlerweile das Content Marketing an ihre Stelle getreten. Unser Beitrag zu diesem Thema hat kontroverse Diskussionen ausgelöst, weshalb Sie heute die Gelegenheit bekommen, sich Ihr eigenes Bild zu machen. In den folgenden Absätzen erfahren Sie nicht nur, weshalb Content Marketing so mächtig ist, sondern wir lassen auch die Gegenseite zu Wort kommen und geben Ihnen die Möglichkeit nachvollziehen, wie einer der erfolgreichsten PR-Profis Deutschlands über dieses spannende Thema denkt.

Der König ist tot, lang lebe der König

Content Marketing hat einen Siegeszug hingelegt, der so manchen etablierten PR-Experten das Fürchten lehrt. Statt sich auf das Wohlwollen mehr oder weniger enthusiastischer Journalisten verlassen zu müssen, nehmen immer mehr Unternehmen die Verbreitung ihrer wertvollen Inhalte selbst in die Hand und setzen auf moderne Content Marketing Strategien, um ihre Zielgruppe zu begeistern. Der Grund für diese Entwicklung liegt auf der Hand: Nie zuvor war es so einfach, aus eigenem Antrieb eine große Zahl potenzieller Kunden zu erreichen und sie mit relevanten Themen dauerhaft zu binden.

Wie das konkret funktioniert, haben wir bereits ausführlich erläutert, weswegen wir uns nun auf die viel diskutierte Frage konzentrieren wollen: Hat die herkömmliche Pressearbeit tatsächlich ausgedient oder neigen wir zur Übertreibung? Für uns ist die Antwort klar: Nein, wir übertreiben nicht. Content Marketing ist der klassischen Pressearbeit um Längen voraus – unter anderem aus den folgenden drei Gründen:

1.) Einfach und kostengünstig:
Die Zeiten, in denen Unternehmen mühsam darum buhlen mussten, in den klassischen Medien Erwähnung zu finden oder in denen unverhältnismäßig hohe Etats für Werbung verpulvert wurden, sind vorbei. Dank Blogs, Social Media und cleverer Strategien können sich mittlerweile selbst kleine Betriebe so positionieren, dass sie ihre Zielgruppe passgenau erreichen und zu begehrten Ansprechpartnern rund um ihr Fachgebiet werden.

2.) Qualität statt Quantität:
Die klassische Pressearbeit ist darauf ausgerichtet, möglichst viele positiv besetzte Botschaften über ein Unternehmen in eine möglichst breite Öffentlichkeit zu tragen. Je mehr Menschen erreicht werden, desto besser. Und irgendeiner findet sich bestimmt, der sich angesprochen fühlt.

Im Content Marketing verfolgen wir eine andere Strategie. Statt das eigene Unternehmen in den Mittelpunkt zu stellen, lautet hier die zentrale Frage: Was ist für den Kunden relevant? Angenommen, Sie leiten einen Dachdeckerbetrieb, dürfen Sie davon ausgehen, dass sich nur wenige Menschen dafür begeistern, wenn Sie Ihr 30-jähriges Bestehen feiern. Ungeachtet der Tatsache, wie viel Mühe Sie in die Verbreitung dieser Information stecken mussten. Was hingegen begeistert, sind klare und einfache Antworten auf Fragen wie: „Was kann ich tun, wenn mein Dachstuhl schimmelt?“ oder „Wann ist es Zeit, das Dach auszuwechseln?“ Content Marketing gibt Ihnen die passenden Werkzeuge an die Hand, um Ihre Expertise zu Gold zu machen.

3.) Belastbare Beziehung statt flüchtigem Tête-à-Tête
Wurde die liebevoll erstellte und mühsam verbreitete Pressemeldung gedruckt, lehnen sich viele PR-Profis bequem zurück. Der Job ist getan, jetzt heißt es abwarten. Unternehmen, die auf Content Marketing setzen, gehen anders vor: Content Marketing ist ein langfristig angelegter Prozess, der deutlich nachhaltiger wirkt als das, was in der klassischen Pressearbeit abgeliefert wird. Die Basis einer jeden erfolgreichen Content-Marketing-Strategie ist der stete Fluss an Informationen, die für die Zielgruppe relevant sind. Dieser stete Fluss bewirkt Vertrauen – und dieses Vertrauen ist wiederrum die Grundlage dafür, dass die Beziehung zwischen einem Unternehmen und seinem in der Folge immer größer werdenden Kundenstamm auf lange Sicht tragfähig bleibt.

Und was sagen die Vertreter der alten Schule dazu?

„Ja, aber …!“ Viele Reaktionen auf unseren Beitrag „Content Marketing oder PR – Der Versuch einer Abgrenzung“ haben mit genau diesen Worten begonnen. Manche der Reaktionen waren durchdacht, manche waren es weniger, doch das Ziel unseres Beitrags wurde in jedem Fall erreicht: Uns ist es gelungen, eine Diskussion anzustoßen, die dazu führen soll, dass kleine und große Unternehmen bald besser als jemals zuvor in der Lage sein werden, eine fundierte Entscheidung darüber zu treffen, welche Strategie sie am ehesten zum Erfolg führen wird.

Zu den häufigsten Gegenargumenten, die wir immer wieder zu hören bekommen, gehören Aussagen wie: „Ja, aber …“

„… erst Zeitungen und Zeitschriften machen uns bekannt.“
„… Blogs sind doch nichts wert.“
„… je breiter wir uns aufstellen, desto besser.“
„… die Pressearbeit hat sich verändert.“
„… in Eigenregie können wir das nicht.“

Was ist dran an solchen Argumenten? Sind sie wirklich fundiert oder leicht aus der Welt zu räumen? Damit Sie diese Frage ganz für sich persönlich beantworten können, ohne sich auf unser Wort verlassen zu müssen, sind wir für Sie die Extrameile gegangen und haben das Gespräch mit Falk S. Al-Omary gesucht. Der erfahrene PR-Profi hat eine klare Meinung und ist damit genau der richtige Ansprechpartner für einen sachlichen Schlagabtausch, der bekanntermaßen nur dann Spaß macht, wenn würdige Gegner aufeinandertreffen. Gute 30 Minuten hat sich Stephan Heinrich – Gründer und Inhaber der Content Marketing Star GmbH – mit Falk S. Al-Omary darüber unterhalten, welche Disziplin Unternehmen den größeren Erfolg verspricht. Und so viel können wir bereits verraten: Beide Experten haben sich an mehr als nur an einem Punkt die Köpfe gestoßen.

Klassische Pressearbeit oder Content Marketing? Jetzt sind Sie am Zug!

Sie fragen sich, welchen Nutzen Sie von dieser Information haben? Ganz einfach: Wir haben das Gespräch für Sie mitgeschnitten, um Ihnen die Möglichkeit zu geben, sich auf Basis werthaltiger Argumente selbst eine Meinung zu bilden.

Warum wir das getan haben? Weil wir fest daran glauben, dass Werte wie Transparenz, Offenheit und Ehrlichkeit keine Lippenbekenntnisse bleiben dürfen, sondern gelebt werden müssen. Deshalb unterstützen wir jeden sachlich fundierten Diskurs, der für unsere Zielgruppe relevant ist. Nutzen Sie die Möglichkeit, sich ausgewogen zu informieren und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung. Wir freuen uns auf Ihren Kommentar!

Fotoquelle Titelbild: © fotolia / BillionPhotos.com

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