Online Marketing ist ein vielfach verwendeter und häufig gesuchter Begriff. Die monatlichen Suchanfragen bei Google AdWords belaufen sich auf durchschnittlich 12.100 Anfragen. Zählt man verwandte Begriffe wie Internet-Marketing mit 1.300 oder E-Marketing mit 720 Suchanfragen hinzu, dann gehen wir bereits auf 15.000 Anfragen im Monat zu.

Online Marketing ist ein weites Feld

Google AdWords ist an dieser Stelle auch ein guter Ausgangspunkt, um zu prüfen, welche Begriffe sich unter dem Begriff Online-Marketing ansammeln. Dazu gehören unter anderem:

  • Social Media Marketing
  • Website Marketing
  • Search Engine Marketing
  • SEO Marketing
  • Viral Marketing
  • Digital Online Marketing
  • Media Marketing
  • PPC Marketing
  • Search Engine Advertising
  • Local Marketing
  • Website Online Marketing
  • B2B Online Marketing
  • Online Promotion
  • Online Media Marketing
  • Online Marketing Management
  • Search Advertising
  • Email Marketing
  • Online Werbung
  • Affiliate Marketing
  • Google Marketing
  • Social Marketing
  • Database Marketing
  • Webmarketing
  • Product Marketing
  • Brand Marketing
  • Direct Marketing
  • Internetwerbung
  • Online Video Marketing
  • Sales Marketing
  • Affiliate Advertising
  • Online Marketing Blog
  • Adwords Marketing
  • und viele weitere.

Online Marketing verbindet traditionelle Marketing-Disziplinen mit neuen Möglichkeiten

Wir sehen demnach, dass Online-Marketing ein breites Spektrum an Marketing-Disziplinen, die es teilweise auch schon im Offline-Marketing gibt, abdeckt. Es wird deutlich, dass online wie offline verschiedene Medien-Formate zum Einsatz kommen können und dass Werbung ebenfalls unter den Marketing-Begriff zu fallen scheint. Social Media Marketing hat mit 5.400 monatlichen Suchanfragen ein auffallend hohes Suchvolumen und scheint somit ein zentrales Thema im Online-Marketing darzustellen.

Online-Marketing-Formate

Brechen wir Online-Marketing nun herunter auf die verschiedenen Formate, die wir kennen.

E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing ist wohl eine der bekanntesten Formate im Online-Marketing. Es gibt wohl kaum einen Inhaber einer E-Mail-Adresse, der noch nie einen Newsletter oder eine Werbe-Mail erhalten hat. Ein Großteil der Unternehmen nutzt diese Form des Online-Marketings, um seine Botschaft in der Welt zu verbreiten. E-Mail-Marketing vereint eine Vielzahl an Vorteilen für Unternehmen, wenn es gut gemacht ist. Wenn Sie mehr über professionelles E-Mail-Marketing erfahren möchten, dann lesen Sie hier weiter.

Social Media Marketing

Bereits angesprochen haben wir das Social Media Marketing, das durch die rasante Verbreitung sozialer Netzwerke wie Facebook, Twitter, LinkedIn und Co. sowohl im B2C als auch im B2B enorm an Bedeutung gewonnen hat. Zählt man neuere Plattformen wie Instagram oder Snapchat hinzu, eröffnet sich ein noch viel größeres Feld an Marketing-Möglichkeiten für Unternehmen und Selbstständige. Insbesondere KMUs und Unternehmer profitieren von den oftmals kostengünstigen Marketing-Optionen, die auf diesen Online-Plattformen möglich sind. Während Print- oder gar Fernsehanzeigen in der Offline-Welt ein oftmals unüberwindbares Hindernis aufgrund horrender Werbekosten darstellen, bieten Facebook und Co maximalen Output bei minimalem Ressourcen-Einsatz. Nach der Aneignung des notwendigen Marketing-Know-Hows und der Einarbeitung in die Funktionsweisen des Werbeanzeigenmanagers steht dem erfolgreichen Marketing mit Facebook und Co. nichts mehr im Wege.

Suchmaschinen-Marketing

Hier eröffnet sich zweifelsohne ein gegenüber dem Offline-Marketing völlig neues Feld im Online-Marketing. Google hat als führende Suchmaschine schon lange die Monopol-Stellung erlangt und ist ganz selbstverständlich in unseren Sprachgebrauch integriert. Der Begriff „googeln“ steht seit 2004 sogar im Duden. Ein Websitebetreiber sollte Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO für Search Engine Optimization genannt, unbedingt nutzen, um mit vielen Seiten im Google Ranking möglichst weit vorne in den Ergebnissen gelistet zu werden. Denn wie wir an unserem eigenen Suchverhalten ableiten können, klickt ein Großteil der Suchenden nicht viel weiter als bis maximal Seite zwei. Welche Möglichkeiten es gibt, um eine Seite redaktionell und technisch zu optimieren, können Sie hier nachlesen.

Viral Marketing

Das Phänomen Viral Marketing ist zweifelsohne auch dank der Digitalisierung erst groß geworden. Denn durch die Schnelligkeit der Vervielfältigung und Verbreitung von Inhalten im Internet, verbreiten sich beispielsweise lustige oder skandalöse Videos in rasender Schnelle und erreichen innerhalb kürzester Zeit eine enorme Reichweite. Bekannte Beispiele gibt es sowohl von privaten Videos als auch von Werbespots bekannter Unternehmen. Das Positive daran ist, dass die User selbst die Inhalte weiterverbreiten, sodass Unternehmen für virale Spots kaum Kosten entstehen. Zudem wird die Bereitschaft anderer User erhöht, ein Video zu konsumieren, dass von „Freunden“ im sozialen Netzwerk geteilt wurde und nicht als beworbener Post eines Unternehmens angezeigt wird.

Allerdings besteht so auch die Gefahr, dass negative Neuigkeiten sich in Windeseile verbreiten. Bekannt geworden ist dieses Phänomen als Shitstorm, dem bereits einige große Unternehmen unterlagen. Wer einmal Mist baut, läuft dadurch Gefahr, dass innerhalb kürzester Zeit eine große Sache daraus wird, die dann im Worst Case sogar von den großen Nachrichtenmedien aufgegriffen wird und eine landesweite Reichweite erreichen kann. Da kann ein Unternehmen dann nur hoffen, dass das Sprichwort „There is no such thing as bad publicity“ bewahrheitet… Dazu muss man sagen, dass bisher noch keines der bekannten Unternehmen, die einem Social Shitstorm unterlagen, daran zugrunde gegangen ist, sodass wohl wirklich etwas daran wahr sein muss.

Affiliate Marketing

Erfunden wurde Affiliate Marketing durch Amazon. Es funktioniert so, dass ein sogenannter Affiliate-Link generiert wird, der zu einem Kaufabschluss führt. Derjenige, der diesen Link verbreitet, wird mit einer Provision an dem Kauf beteiligt. Der Vorteil für Amazon ist natürlich eine erhöhte Reichweite über die Verbreitung seiner Produkte durch Word-Of-Mouth. Denn es ist verständlich, dass beispielsweise ein bekannter Reiseblogger, der einen Link auf einen Rucksack, den er empfiehlt, von vielen seiner Leser aufgrund seiner Glaubwürdigkeit eher gekauft wird, als wenn ihm dieser Rucksack über eine kostenpflichtige Werbeanzeige angezeigt wird. Der Händler muss zwar eine geringe Provision zahlen, spart aber andererseits die Werbekosten und kann möglicherweise die Abverkaufs-Rate mithilfe von Affiliate Links erhöhten. Mit anderen Worten ist Affiliate Marketing also eigentlich nichts weiter als eine Form des Empfehlungs-Marketings.

PPC Marketing

Ganz klar kommt dieser Begriff, der Pay per Click-Marketing bedeutet, aus dem Online-Marketing. Google setzt es für seine AdWords Anzeigen ein, aber auch bei Facebook kann mit dieser Methode geworben werden. Das heißt nichts weiter, als dass dem Werbetreibenden nur dann Kosten entstehen, wenn ein User auf dessen Anzeige klickt. Daher ist das A und O beim PPC Marketing, dass die Anzeigen zu einer Website führen, die das Versprechen der Anzeige erfüllen. Denn wenn dem nicht so ist und ein User die Seite ohne Handlung wieder verlässt, hat der Werbetreibende sein Geld quasi verschwendet. Wenn die Anzeige per se schlecht gemacht ist, entstehen zwar durch fehlende Klicks keine direkten Kosten, allerdings wird dadurch auch keinerlei Nutzen generiert. Daher ist auch hier ein gutes Know-how essenziell, um erfolgreich Online-Werbung zu betreiben.

Local Marketing

Zu Offline-Zeiten war Local Marketing ganz klassisch in Regionalzeitungen anzusiedeln. Hier konnten Marketiers gezielt eine regional begrenzte Zielgruppe ansprechen, sofern das für sie sinnvoll war. In den Weiten des Internets ist das durch gezieltes Targeting nach wie vor möglich. Technologien wie GPS ermöglichen dabei sogar die genaue Lokalisierung der gewünschten Zielgruppe. Allerdings ist davon auszugehen, dass die Streuverluste online größer sind als offline, da Regionalzeitungen in der Regel wirklich nur von regional Ansässigen abonniert werden. Ein Handwerker beispielsweise, der in einer Kleinstadt für seine Dienstleistungen wirbt, wird eine ziemlich hohe Trefferquote in der Zielgruppe erzielen. Es ist fraglich, ob diese online genauso gut gewährleistet werden kann. Ich persönlich wage das zu bezweifeln.

Online-Marketing – unendlich viele Möglichkeiten unter einem Begriff verborgen

Somit wird klar: Online-Marketing umfasst prinzipiell jegliche Marketing-Aktivitäten im World Wide Web und bietet nahezu unendlich viele Möglichkeiten. Wir konnten in diesem Blogbeitrag nur einen kurzen Überblick über einige dieser Möglichkeiten geben, denn ansonsten würde dieser Artikel ins unermessliche wachsen. Wenn Sie weitere Optionen im Online-Marketing auskundschaften möchten, dann stöbern Sie doch ein wenig in unserem Blog oder laden unseren kostenlosen Glossar mit allen wichtigen Begriffen rund um Online- und Content Marketing herunter.

 

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