Sie haben Ihr Fachwissen genutzt, um einen spannenden und hochwertigen Blogartikel zu schreiben? Perfekt. Dann ist es nun an der Zeit, diesen Blogartikel zu verbreiten – und zwar so, dass er von Ihrer Zielgruppe gefunden wird. In diesem Beitrag erfahren Sie, was Sie zusätzlich zur Seo-Optimierung noch tun können, um Ihre Wunschkunden auf Ihren Content aufmerksam zu machen.

Die Grundlage: Wie wird Content gefunden?

Klären wir zunächst, wie potenzielle Kunden überhaupt auf wertvollen Content stoßen. Die erste Möglichkeit ist, dass Ihre Zielperson aktiv danach sucht. In diesem Fall kommt die Suchmaschinenoptimierung ins Spiel, die wir in diesem Beitrag bereits ausführlich besprochen haben. Konzentrieren wir uns deshalb nun auf die zweite Möglichkeit: Ihre Zielperson bekommt einen Hinweis.

Falls Ihr Wunschkunde Ihnen bereits die Erlaubnis gegeben hat, ihn mit relevanten Nachrichten zu versorgen, haben Sie leichtes Spiel. Je nach Präferenz Ihrer Zielperson können Sie per E-Mail, SMS oder Telefon völlig unkompliziert auf Ihren Content hinweisen. Vielleicht möchten Sie die Information auch einfach in Ihren Newsletter einbauen, den Sie regelmäßig versenden?

Für den Fall, dass Sie Ihre Zielperson nicht kennen und folglich auch keine Erlaubnis zur direkten Kontaktaufnahme haben, sind insbesondere die sozialen Netzwerke nützlich, um möglichst viele Menschen zu erreichen und Blogartikel zu verbreiten. Neben Facebook, Twitter und Instagram, die vorwiegend privat genutzt werden, lohnt es sich in diesem Zusammenhang auch, einen Blick auf das berufliche Netzwerk LinkedIn zu werfen. Ähnlich wie bei Facebook können Sie dort ganz oben auf der „Home“-Seite Texte und Fotos posten, die auf Ihren Content aufmerksam machen. Ein guter Weg, um Blogartikel zu verbreiten, die von Geschäftskunden beachtet werden!

In diesem Zusammenhang noch ein wichtiger Tipp: Nutzen Sie unbedingt Bilder, um Ihre Blogbeiträge anzuteasern. Auf diese Weise stechen Ihre Posts sofort ins Auge und werden mit einer höheren Wahrscheinlichkeit gelesen. Stockfoto-Anbieter wie fotolia oder shutterstock bieten Ihnen für diesen Zweck eine Vielzahl von Fotos an, die thematisch geordnet angezeigt und völlig unkompliziert heruntergeladen werden können.

Hier erfahren Sie am Beispiel von Facebook, wie Sie Ihre Inhalte mit Hilfe sozialer Netzwerke bekannt machen.

Onlinewerbung macht sich bezahlt

Ihr größtes Potenzial entfalten die sozialen Netzwerke, wenn Sie sich bereits eine breite Fanbase geschaffen haben, die Ihre Botschaften mittels „geteilter“ Posts oder sogenannter Likes weiterverbreitet. Ist das nicht der Fall, sollten Sie darüber nachdenken, Ihre Sichtbarkeit durch bezahlte Werbung im Umfeld Ihrer Zielgruppe zu erhöhen. Insbesondere wenn Sie noch am Anfang Ihrer Content-Marketing-Aktivitäten stehen, lohnt es sich, auf Onlinewerbung zu setzen, denn mittlerweile gibt es vielfältige Möglichkeiten, eine exakt abgegrenzte Personengruppe anzusprechen, die genau dem Profil Ihrer Wunschkunden entspricht.

Und was ist mit der Welt abseits des Internets? Natürlich haben Sie auch offline vielfältige Möglichkeiten, sich und Ihren Content zu positionieren. So können Sie etwa durch Werbung bei Messen, Kongressen und anderen thematischen Zusammenkünften Ihre Sichtbarkeit erhöhen. Auch Anzeigen in Fachzeitschriften sind sinnvoll, um eine bestimmte Zielgruppe zu erreichen. Wenn Sie sich bewusst damit auseinandersetzen, wo Ihre Wunschkunden zu finden sind, wird es Ihnen leichtfallen, Ihren Content zielgerichtet zu streuen.



Der Mix machts

Nun ist es an der Zeit, etwas konkreter zu werden. Worauf sollten Sie achten, wenn Sie mit Ihrem Blogartikel möglichst viele Menschen erreichen möchten? Grundsätzlich gilt: Der Mix aus unterschiedlichen Kanälen macht den Unterschied. Klären Sie genau, welche Kanäle Ihre Zielgruppe nutzt und legen Sie fest, welchen Kanal Sie wann und wie bedienen möchten. Wenn Sie gründlich planen und einen Redaktionsplan erstellen, ziehen Sie den größtmöglichen Nutzen aus den Möglichkeiten, die Ihnen zur Verfügung stehen.

Im Folgenden ein fiktives Beispiel, wie Sie verschiedene Online-Kanäle kombinieren können, um Blogartikel zu verbreiten. Bitte übernehmen Sie dieses Beispiel nicht blind, sondern achten Sie darauf, dass Sie Ihre Content-Marketing-Strategie genau auf Ihre Zielgruppe abstimmen.

  • Jeder erscheinende Artikel wird auf Facebook, Twitter, Instagram und LinkedIn mit einem Link zum Artikel verbreitet.
  • Wenn kein neuer Artikel erscheint, wird ein relevanter Blogartikel aus dem „Archiv“ veröffentlicht, um die Zielgruppe zuverlässig mit relevanten Informationen versorgen zu können.
  • Sowohl am Veröffentlichungstag als auch zwei Tage später wird eine Online-Werbeanzeige geschaltet, die genau denjenigen Personen angezeigt wird, die dem Profil des Wunschkunden entsprechen.
  • Zweimal pro Monat wird zusätzlich ein Newsletter an alle bekannten Adressen versendet. Inhalte sind ein Hinweis auf relevante Ereignisse sowie ein Link zu dem (oder den) aktuellsten Blogartikel(n).

Melden Sie sich zu Wort, um Blogartikel zu verbreiten

Vermutlich gibt es sowohl online als auch offline verschiedene Plattformen zu Ihrem Fachgebiet. Finden Sie heraus, wo sich potenzielle Kunden austauschen und nutzen Sie dieses Wissen, um Ihre Blogbeiträge zu bewerben. Online könnten Sie beispielsweise wie folgt vorgehen: Suchen Sie sich Blogs und Foren heraus, in denen Menschen zusammenkommen, die an Ihrem Fachgebiet Interesse haben. Sollten Sie dort einen Beitrag entdecken, zu dem Sie etwas beitragen können, nutzen Sie diese Gelegenheit, um ihn zu kommentieren. Lassen Sie sich auf Diskussionen ein und teilen Sie Ihre Expertise mit der Welt. Wichtig ist in diesem Zusammenhang allerdings, dass Sie darauf achten, sich wirklich mit der Fragestellung auseinanderzusetzen. Plumpe Werbung wird sofort enttarnt, doch wenn Sie Ihrem wertvollen Rat einen Link zu Ihrem Blogbeitrag beifügen, der weiterführende Informationen enthält, schaffen Sie einen echten Mehrwert für alle Beteiligten. Und noch ein Tipp: Es kann sich durchaus auch lohnen, hochwertige Beiträge zu verlinken, die von Dritten geschrieben worden sind. Auf diese Weise gewinnen Sie das Vertrauen Ihrer Zielgruppe, die merkt, dass es Ihnen nicht nur um Ihr eigenes Produkt geht, sondern darum, einen echten Nutzen zu stiften.

Blogbeiträge verbreiten: Hand in Hand mit der Konkurrenz

Erfolgreiche Blogger sind gut vernetzt – und das hat einen Grund: Wenn sich mehrere Experten zusammentun, können alle Beteiligten von einer größeren Reichweite profitieren. Suchen Sie sich deshalb Gastaustoren, die Sie dazu einladen, auf Ihrer Seite einen Beitrag zu publizieren. Im Gegenzug werden Sie dann vermutlich auch selbst gefragt werden, ob Sie die Plattform eines anderen Bloggers nutzen möchten, um einen Blogartikel zu verbreiten.

Wenn Sie wollen, können Sie auch eine sogenannte Blogparade starten. Konkret bedeutet das, dass Sie sich ein Thema aussuchen und andere Blogger darum bitten, zu diesem Thema einen Artikel zu schreiben – versehen mit einem Link zu Ihrer Seite, auf der die Blogparade noch einmal genauer erklärt wird. Im Gegenzug können Sie anbieten, jeden Beitrag unter Angabe des Autors und des Blogs auf Ihrer Seite zu verlinken. Auf diese Weise entsteht ein dichtmaschiges Netz wertvoller Beiträge zu einem bestimmten Thema, von dem alle Beteiligten profitieren. Und das nicht nur, weil eine große Zahl von Lesern angesprochen wird, sondern auch weil Verlinkungen und Klicks von Suchmaschinen positiv bewertet werden.

Bewerben Sie sich!

Sie möchten sich nicht auf die Kooperation anderer Blogger verlassen und sind überzeugt von der Qualität Ihrer Blogartikel? Dann ist möglicherweise das Angebot der HuffPost (ehemals Huffington Post) etwas für Sie, denn das Nachrichtenportal gibt Ihnen die Möglichkeit, Beiträge auf seiner deutschen Webseite zu veröffentlichen. Voraussetzung: Sie müssen sich unter blog@huffingtonpost.de bewerben und bekommen dann nach erfolgreich durchlaufenem Bewerbungsverfahren ein eigenes Autorenprofil freigeschaltet. Sobald Sie einen Beitrag eingereicht haben, wird er von erfahrenen Redakteuren unter die Lupe genommen und im Anschluss – wenn er gut ist – auf die populäre Webseite geladen. Probieren Sie es doch einfach mal aus.

Kommunizieren Sie mit Ihren Lesern

Wenn Sie sich eine treue Stammleserschaft aufbauen möchten, bedeutet das auch, dass Sie bewusst in den Dialog treten müssen. Fordern Sie die Leser Ihrer Blogbeiträge dazu auf, Kommentare zu hinterlassen oder auf den Share-Button zu klicken und sorgen Sie dafür, dass jede Nachricht zeitnah und fundiert beantwortet wird. Abgesehen davon, dass Sie dadurch Interesse an der Sichtweise Ihrer Zielgruppe signalisieren, bekommen Sie auf diese Weise auch einen Einblick, welche Beiträge gut ankommen und welche weniger. In der Folge können Sie stetig besser werden und sich als zuverlässiger Ansprechpartner positionieren, der weiß, was seine Zielgruppe begeistert. Nutzen Sie diese Möglichkeit, um Blogbeiträge zu verbreiten, die gerne geteilt werden.

Sie sind sich nicht sicher, ob Ihre Blogbeiträge den Erwartungen entsprechen? Dann laden Sie sich unsere „Checkliste für gute Blogbeiträge“ herunter, um herauszufinden, ob Sie an alles gedacht haben.

 

Fotoquelle Titelbild: © fotolia / Sondem